Internationale Tagung im Kongress & TheaterHaus Bad Ischl

Kindliche Hörstörungen im Fokus des 1. Internationalen Kongress zur familienzentrierten Frühintervention von Mittwoch, 30. Mai bis Samstag, 02. Juni 2012, in Bad Ischl.

Drei von 1.000 Kindern kommen mit einer Hörstörung auf die Welt. Das Institut für Sinnes-und Sprachneurologie am Konventhospital Barmherzige Brüder Linz hat, als einziger Ansprechpartner in Oberösterreich, für betroffene Kinder und ihre Familien einen Paradigmenwechsel in der frühen Intervention eingeleitet. Dabei ist nicht mehr die therapeutische Arbeit der Experten am Kind entscheidend, vielmehr steht die Befähigung der Eltern durch die Fachleute im Mittelpunkt. Im "Familienzentrierten Frühinterventions- Programm" (FLIP) erlernen Eltern effektive Kommunikationsstrategien, die an den jeweiligen Entwicklungsstand des Kindes angepasst sind und zudem Spaß machen. Um diese Interventionsmaßnahme bei kindlichen Hörstörungen international bekannt zu machen, organisiert das Institut für Sinnes-und Sprachneurologie den Kongress in Bad Ischl. 350 Teilnehmer aus mehr als 35 verschiedenen Nationen werden neueste Erkenntnisse miteinander austauschen. Eine Besonderheit der Tagung ist das Miteinander von Forschern, Interventionisten, medizinisch- therapeutischen Fachkräften und Elternorganisationen sowie die Einbindung von schwerhörigen und gehörlosen Betroffenen. Anschließend an den Kongress wird ein Arbeitspapier erarbeitet. Bad Ischl ist nach 2003 zum zweiten Mal Austragungsort eines internationalen Kongresses des Institutes für Sinnes- und Sprachneurologie. Neben 30 Teilnehmern aus den U.S.A. werden Experten aus Australien und Neuseeland, Kanada, Brasilien, China, Südafrika, Mali und nahezu allen europäischen Ländern erwartet. Ein Kongress mit weltweiter Beteiligung ist für das Team des Kongresshauses eine echte Herausforderung. Vom Flughafenshuttle bis zur Unterbringung und zum Catering muss alles perfekt organisiert werden, zudem sollen den Teilnehmern positive und emotionale Erlebnisse im Gedächtnis bleiben. Zum Eröffnungsabend in der Trinkhalle werden die Gäste von der Bürgermusikkapelle begrüßt, das Galadinner im Kongresshaus umrahmen die Kindertanzgruppe des Trachtenvereins D´Ischler und die "Kirchenmäuse". Bei einer Stadtführung mit Besuch der Kaiservilla und einem Ausflug nach Hallstatt haben vor allem die Begleitpersonen Gelegenheit, abseits des fachlichen Programmes auch die Region kennen zu lernen. Wenn die Premiere des Kongresses erfolgreich verläuft, ist an eine Wiederholung in zwei Jahren gedacht - der Termin ist bereits vorreserviert. Bad Ischl sollte dann fixer Austragungsort der Tagung werden.

 

Tagung.Info "Kongressstadt im Salzkammergut"

Als mondäne Sommerfrische ist Bad Ischl seit Kaisers Zeiten bekannt und beliebt. Waren es früher Künstler, sind es heute Kongress-Teilnehmer, die ispirative Kraft aus der einzigartigen Landschaft des Salzkammergutes schöpfen. Getagt wird vorwiegend im 1875 erbauten Kongress & TheaterHaus: Auf den ersten Blick begeistern die majestätische Fassade und der Kurpark. Doch hinter den historischen Mauern verbergen sich sechs lichtdurchflutete, funktional und modern ausgestattete Säle mit einer Kapazität von 1.500 Personen. Vom Kongresshaus ist alles bequem zu Fuß zu erreichen - die Hotels, die Salzkammergut Therme, attraktive Locations wie Trinkhalle, Kaiservilla und der berühmte "Zauner". Elisabeth Ebli, Geschäftsführerin des Kongress & TheaterHauses: "Bad Ischl ist der klassische Kongressort für all jene, die abseits der Metropolen tagen und dabei nicht auf professionelle Infrastruktur verzichten wollen."

TAGUNG.INFO: Was begeistert Ihre Gäste an der Tagungsdestination Bad Ischl am meisten?

Elisabeth Ebli: Es ist einerseits die Landschaft des Salzkammergutes mit dem speziellen k.u.k. Flair, das es sonst nirgendwo in Österreich gibt. Und dann natürlich das Kongress & TheaterHaus selbst. Hier findet man eine in dieser Form einzigartige Symbiose aus Klassik und Funktionalität, die jeder Veranstaltung einen wertvollen Rahmen verleiht und perfekte Arbeitsbedingungen bietet.

 

TAGUNG.INFO: Geht der Trend nicht zu immer kürzeren Veranstaltungen - ohne Zeit dafür , die Umgebung zu genießen?

Elisabeth Ebli: Mag sein, aber viele Veranstalter schätzen entspanntes Ambiente. Für die Teilnehmer ist das auch ein zusätzlicher Anreiz, am Kongress teilzunehmen. Bad Ischl ist ein großer Name und dieses Image beeinflusst - neben anderen Faktoren - natürlich auch die Teilnehmerzahl positiv.

 

TAGUNG.INFO: Wie sieht es in Bad Ischl mit den Hotelkapazitäten aus?

Elisabeth Ebli: Wir sind in der glücklichen Lage, ca. 500 Zimmer im Zentrum  Bad Ischls anbieten zu können. Von der Anfrage bis zur Zimmerreservierung erledigt alles unser Kongressbüro und der Kunde hat nur einen Ansprechpartner - mich.

AUVA Informationsveranstaltung "Fokus Mensch"

Am 22.03.2012 fand im Kongress & TheaterHaus die AUVA Informationsveranstaltung "Fokus Mensch im Arbeitnehmerschutz" statt. Dabei wurde aufgezeigt, welchen Beitrag die Arbeits- und Organisationspsychologie zur Steigerung der Arbeitsplatzqualität und zur betrieblichen Gesundheitsförderung leisten kann.

Knapp 200 Präventivfachkräfte, Arbeits- und Organisationspsychologen, Firmenchefs, Betriebsräte und Arbeitnehmer folgten der Einladung nach Bad Ischl, um den psychologischen Maßnahmen im Arbeitnehmerschutz spezielles Augenmerk zu schenken. Theoretische Vorträge wie beispielweise über die Evaluierung psychischer Belastungen am Arbeitsplatz wechselten sich mit praktischen Beispielen zur Vermeidung arbeitsbedingter psychischer Fehlbelastungen ab. Podiumsdiskussionen ermöglichten den Erfahrungsaustausch und die Vernetzung der Teilnehmer untereinander.

Die zwandlose Atmosphäre im Kongress & TheaterHaus Bad Ischl bildete einen idealen Rahmen, um mit den Arbeitspsychologen in Kontakt zu kommen, das heikle Thema psychische Gesundheit anzusprechen und eventuell vorhandene "Berührungsängste" mit Programmen zur Qualitätsverbesserung am Arbeitsplatz abzulegen.

Referenten (u.a.):

  • MMag. Robert Brandstetter
  • Mag. Judith Proksch-Gabriel
  • Mag. Sylvia Rothmeier-Kubinecz
  • Mag. Jürgen Fritsch

H: www.kongress.badischl.at

 

Presseaussendung Feb. 2011 "Klassik trifft Moderne"

Bad Ischl. Seit der umfassenden Stadterneuerung verbindet die Kaiserstadt klassischen Charme mit der Professionalität einer modernen Kongressstadt.

Der Kongress tagt und tanzt seit jeher in Bad Ischl - im letzten Jahr mit besonderem Erfolg: 25 Kongresse mit rund 7.500 Teilnehmern standen auf dem Programm. Nicht nur die Sozialpartner nutzten die perfekte Infrastruktur der Salzkammergut-Metropole als Konferenzort für ihren "Bad Ischler Dialog" - auch namenhafte Unternehmen und Vereinigungen schwören auf das attraktive und historische Ambiente des Kongress & TheaterHauses Bad Ischl. Die Schwerpunkte des Hauses liegen bei mehrtägigen Kongressen, wobei die zentrale Lage in der geografischen Mitte Österreichs einen wesentlichen Vorteil darstellt. Nebelfreiheit, ein pulsierendes City-Leben sowie die Nähe zu Oberösterreichs Skigebiet Nummer eins - Dachstein West - prädestinieren Bad Ischl als erste Wahl für Kongresse und Firmenevents mit attraktivem Rahmenprogramm zu jeder Jahreszeit.

 

Interview

Elisabeth Ebli, seit mehr als zehn Jahren Geschäftsführerin des Kongresshauses Bad Ischl, bringt es klar auf den Punkt: "Bad Ischl steht für moderne Möglichkeiten mit besonderem Flair, diese "Ehe" aus Klassik und Moderne hat sich bestens bewährt."

TAGUNG.INFO: Frau Ebli, denkt man an Bad Ischl, fallen einem sofort die drei "Ks" ein: Kaiser(villa), Kur und Konditorei (Zauner). Was hat Bad Ischl beim vierten K, der Kongressdestination, noch zu bieten? 

Elisabeth Ebli: Es gibt auch noch ein wesentliches fünftes "K" - kurze Wege! Bad Ischl kann innerhalb von acht Gehminuten 550 Zimmer - vom Vier-Sterne-Superior-Hotel bis zum Privatzimmer - und tolle Locations wie die Kaiservilla, die Trinkhalle und den Zauner anbieten. Das ist für Kongressveranstalter von wesentlicher Bedeutung. Darüber hinaus haben die umfangreichen Investitionen in den letzten Jahren Bad Ischl enorme Dynamik verliehen. Heuer haben die Ischler Wirtschaftstreibenden zum Beispiel eine extravagante neue Weihnachtsbeleuchtung finanziert, wodurch sich die Stadt in ein majestätisches Wintermärchen verwandelt und für enorme Frequenzzuwächse in der Innenstadt gesorgt hat. Welche andere Stadt kann momentan auf eine solche positive Entwicklung verweisen?

TAGUNG.INFO: Das Kongress & TheaterHaus Bad Ischl bietet seinen Kunden als besonderen Service "One-Stop-Shop" an. Was ist darunter zu verstehen?

Elisabeth Ebli: "One-Stop-Shop" heißt Betreuung aus einer Hand. Wir wollen es unseren Kunden so einfach wie möglich machen. Von der professionellen Kongress-Abwicklung mit Hotelbuchungen, Rahmen und Abendprogrammen bis zur Künstlervermittlung, Sportprogrammen und begleitender PR-Arbeit für die Veranstaltung. Ideal ist Bad Ischl für Kongresse bis ca. 500 Personen, bei Tagesveranstaltungen bis ca. 800 Personen. Das "Herz" des Kongress&TheaterHauses ist der geräumige und technisch vielseitig adaptierbare Theatersaal, in dem im Sommer auch die Aufführungen des Lehár Festivals stattfinden. Im 240 m² großen Bühnenraum mit professioneller Ton-, Licht- und Bühnentechnik können viele "theatralische" Effekte inszeniert werden. Und unser Preis-Leistungs-Verhältnis ist günstiger als viele glauben, denn bei uns gibt es nur Pauschalmieten, die die technische Ausstattung und den betreuenden Veranstaltungstechniker bereits inkludieren.

 

Tumorzytogenetische Arbeitstagung

Krebs lauert in unseren Genen

Viele Tumore entstehen durch genetische Veränderungen. Die moderne Medizin kann diese Gendefekte mittlerweile durch Analysen gezielt aufspüren. Im Rahmen der Tumorzytogenetischen Arbeitstagung vom 16.-18. Juni 2011 präsentieren führende Humangenetiker und Krebsforscher im Kongresshaus Bad Ischl die neuesten wissenschaftlichen Erkenntnisse und Produkte zur Früherkennung bösartiger Geschwulste.

In Österreich erkranken jährlich etwa 36.000 Menschen an Krebs. Das Risiko einer bösartigen Tumorerkrankung liegt vor dem 75. Lebensjahr bei 26 % und ist für Männer deutlich höher als für Frauen. (Statistik Austria; Krebserkrankungen 2010).

Tumorzytogenetiker untersuchen gezielt mirkoskopisch sichtbare Veränderungen an Chromosomen und finden so heraus, welchen Einfluss genetische Faktoren auf die Entstehung, beziehungsweise Veränderung bösartiger (maligner) Tumore haben. Mit dem Mikroskop nicht mehr sichtbare genetische Defekte werden mittels molekurlarbiologischer Methoden untersucht, welche besonders genau sind. Damit kann zum Beispiel das Ansprechen eines Patienten auf eine Chemotherapie überprüft werden.

Rund 250 europäische Experten auf diesem Forschungsgebiet nehmen an der diesjährigen Tumorzytogenetischen Arbeitstagung im Kongresshaus Bad Ischl teil. Die 24. Tagung dieser Art findet heuer zum 5. Mal in Österreich statt. Die Teilnehmer - vor allem Pathologen, Humangenetiker, Internisten und Fachhumangenetiker - schätzen besonders die schöne und beschauliche Atmosphäre der Kaiserstadt Bad Ischl. Tradition bei der Tagung ist es, dass jeweils über ein Chromosom - gemäß numerischer Reihenfolge - referiert wird. Der Plenarvortrag von Prof. Dr. Oskar A.Haas aus Wien steht heuer somit im Zeichen des "Y-Chromosoms", welches bei Tumorerkrankungen eine umstrittene Rolle innehat. Die Organisatoren der Veranstaltung, der Vorsitzende der Österreichischen Gesellschaft für Humangenetik und Humangenetiker an der Landes-Frauen- und Kinderklinik Linz, Universitäts-Dozent Dr. Hans-Christoph Duba, sowie Dr. Gerald Webersinke, Fachhumangenetiker und Leiter des Labors für Molekularbiologie und Tumorzytogenetik am Krankenhaus der Barmherzigen Schwestern in Linz betonen die Bedeutung der Zytogenetik für Krebspatienten: "Durch die Erkenntnisse der Zytogenetik sind viele zielgerichtete Therapien entstanden, die geringere Nebenwirkungen als die herkömmlichen Behandlungsmethoden wie Chemo- und Interferontherapie haben", erklärt Hans-Christoph Duba.           "Da ist viel in Bewegung. Der genetische Hintergrund des Tumors wird genau angeschaut. So kann entschieden werden, ob eine bestimmte Therapieart für den jeweiligen Patienten überhaupt sinnvoll ist. Es gibt Fälle, wo nur noch mit den durch die Genetik begründeten Therapien behandelt wird", ergänzt Gerald Webersinke.

Referenten (u.a.):

  • Prof. Thomas Barth, Universität Ulm
  • Dr. Claudia Haferlach, Münchner Leukämielabor
  • Prof. Dr. Jochen Harbott, Univ. -Kinderklinik Gießen
  • Dr. Lana Harder, Praxis für Humangenetik Kiel
  • Primar Univ-Prof. Dr. Andreas Petzer, Krankenhaus Barmherzige Schwestern Linz
  • Prof. Dr. Harald Rieder, Universitätsklinikum Düsseldorf

Foto (Nachweis: Kongress & TheaterHaus Bad Ischl) v.l.n.r.: T. Barth, F. Wenzel, H. Rieder, C. Haferlach, L. Harder, H.-C. Duba, J. Harbott, G. Webersinke

H: www.kongress.badischl.at                       H. www.bhslinz.at

 

 

ÖTAKO Tanzlehrerkongress

Der Kongress tanzt - Dancing Stars tagten in Bad Ischl

Der Kogress tanzt nicht nur in Wien: Von 10. - 13. Juni 2011 sah man viele prominente Gesichter anlässlich des "ÖTAKO 2011", des Österreichischen Tanzlehrerkongresses, in Bad Ischl. Nicht nur die "Dancing Stars" Julia Polai und Nicole Kuntner überzeugten die rund 500 Teilnehmer wie gewohnt mit viel Rhythmus und hohem Fachwissen.

Der ÖTAKO findet bereits seit 1975 jährlich an wechselnden Orten statt. Die Kaiserstadt Bad Ischl als Austragungsort der Veranstaltung hat den Präsidenten des Verbandes der Tanzlehrer Österreichs (VTÖ), Ing. Wolfgang Wagner, aber voll überzeugt: Bereits zum fünften Mal genossen die Tanzlehrer die perfekte Mischung aus klassischem Charme und Professionalität einer modernen Kongressstadt. So schwärmten auch die aus "Dancing Stars" bekannten Fachreferenten und Tanzprofis Julia Polai und Nicole Kuntner, sowie ihre "Schüler" Peter L. Eppinger und Ulrike Beimpold, über das besondere Flair des romantischen Salzkammerguts.

Bei einem Kongress der Tanzlehrer beschränkten sich die Teilnehmer natürlich nicht nur auf die Theorie: Nicole Kuntner praktizierte mit den Teilnehmern "Zumba". Das Zumba Programm vereinigt hypnotische, lateinamerikanische Rhythmen mit leicht zu folgenden Tanzschritten. Aber auch Hip Hop, Tango Argentino, Swing und Jitterbug wurden ebenso eifrig geübt wie Square Rumba, Opernballchoreographien und Wiener Walzer Formationen. Mit neuen Trends und Erkenntnissen beschäftigten sich auch die einzelnen Seminare: Unter anderen standen "Tanzen für Parkinsonkranke" oder "Modetänze aus vergangener Zeit" auf den vielfältigen Tagesprogrammen.

Im Rahmen des Tanzlehrerkongresses fanden auch die Österreichischen Meisterschaften der Professionals in den Standard- und lateinamerikanischen Tänzen, moderiert von Peter L. Eppinger, statt. "Das rege Interesse an der Veranstaltung hat gezeigt, dass Tanzen derzeit bei Jung und Alt sehr hoch im Kurs steht. Bad Ischl würde die österreichischen Tanzlehrer und Tanzfans sehr gerne wieder einmal als Gäste begrüßen, so resümiert Elisabeth Ebli, Geschäftsführerin des Kongresshauses Bad Ischl, die beschwingten Kongresstage.

Es referierten u.a.:

Rudolf Trautz, Julia Polai, Gerhard Egger, Nicole Kuntner, sowie die Tanzschulinhaber Franz Heinisch, Guido De Smet (Beligien), Gerti Stollhof, Roman Svabek, Wolfgang Stanek und Eddy Franzen.

Foto (Nachweis: Jana Madzigon/VTÖ) v.l.n.r.: VTÖ-Präsident W. Wagner, Sieger lateinam. Tänze Thomas Kraml/Lenka Marisova, U.Beimpold, P.L.Eppinger.

 

H: www.kongress.badischl.at

 

Internationaler Solekongress

Salz kein Wunderheilmittel, aber exzellenter Helfer 

Bad Ischl. Die Créme de la Créme der Experten auf dem Gebiet der Balneologie (Bäderkunde) traf sich am Wochenende unter der Patronanz der Stadtgemeinde Bad Ischl im Kongresshaus.  Erfahrene Wissenschaftler und Kliniker kamen zu Wort und präsentierten ihre neuesten Erkenntnisse. Bei einer seriösen medizinischen Betrachtung der Soletherapie muss man somit feststellen, das Salz kein Wunderheilmittel ist. „Die blonde Schwester des Torfs“ ist aber ein exzellenter Helfer, um die Beschwerden vieler Zivilisationskrankheiten zu lindern und damit die Lebensqualität zu erhöhen.

„Wir wollen bei diesem Kongress erörtern, bei welchen Indikationen der Einsatz von Sole sinnvoll ist, und wo nicht. Wenn wir diese Fragen nicht beantworten können, wer sonst?“,  eröffnete der wissenschaftliche Leiter des Symposiums, Prim. Prof. Dr. Albrecht Falkenbach, in Anspielung auf die hochkarätigen Referenten die Veranstaltung. Über die Bedeutung der ortsgebundenen Heilmittel für die Zukunft referierte die Präsidentin des Europäischen Heilbäderverbandes, Dr. Sigrun Lang. Laut Dr. Lang gibt es in Europa rund 1500 Kurstädte, rund 4000 medizinische Kureinrichtungen, circa 1200 Thermen und ungefähr 3000 Wellnesshotels. „Um sich von der Konkurrenz abzuheben, müssen sich auch die Kurorte für neue Wege öffnen“, so Lang. Das medizinische Know-how am Kurort müsse genutzt werden, um als Kompetenzzentrum angesehen zu werden.

„Es gibt nur wenige Studien zur Soletherapie, die dem höchsten methodischen Anspruch der Statistiker genügen. Es gibt eine Vielzahlt anderer Parameter, die zu berücksichtigen sind“, stellte Prof. Dr. Kurt Ammer vom Hanuschkrankenhaus in Wien in seinem Vortrag provokant fest. „Statistik ist nicht alles. Kliniker müssen die Patienten dennoch bestmöglich behandeln, konterte Prof. Falkenbach. Der individuelle Patient müsse im Vordergrund stehen, betonte der Schweizer Rheumatologe Dr. Otto Knüsel. Auch wenn es zum Beispiel für den Bereich der Schmerzen im unteren Rückenbereich keine vergleichenden Studien gäbe, habe man mit der Soletherapie gute Erfahrungen bei der Linderung der Beschwerden der Patienten gemacht. 

Therapien mit Salz in den verschiedenen angewandten Formen – so zum Beispiel als Solebäder, Bewegungsbäder, Inhalationen, Trinkkuren, Thalassotherapie – haben sehr wohl ihre Berechtigung. Jüngere klinische Studien zeigen auch neue Formen der Anwendbarkeit auf. Neben den bekannten positiven Effekten vor allem bei Hautkrankheiten wie Psoriasis (Schuppenflechte) oder auch bei der Behandlung von Atemwegerkrankungen wurde beim Kongress  auch auf die Berichte über die gute unterstützende Wirkung von Salztherapien zur Erhöhung der Schlafqualität, im Rahmen der Alzheimer-Behandlung, oder auch bei Vitiligo (Weißfleckenkrankheit) verwiesen. Ebenso kann mit der Soletherapie bei einer Reihe von „Frauenleiden“ die Behandlung sinnvoll ergänzt werden, so auch bei Wechselbeschwerden oder Inkontinenz. Solebädern führen zur Verbesserung der Durchblutung im Becken und einer allgemeinen Entspannung, sprach der Gynäkologe Dr. André Beer die heute vielfach verbreitete Problematik des unerfüllten Kinderwunsches an. 

Der „Doyen der asiatischen Balneologie“ Prof. Yuko Agishi aus Tokyo war ebenfalls vor Ort und begeisterte die rund 120 Teilnehmer aus aller Welt mit seinem Vortrag. Er ging dabei vor allem auf die psychologischen Faktoren einer Behandlung mit Meereswasser aus der Tiefe ein. Stressreduktion, Verminderung von Depression sowie eine Erhöhung der Entspannung und Lebensfreude seien dabei klinisch nachgewiesen worden, so Agishi. Sein „Pendant“ aus der Türkei, Prof. Zeki Karagülle, Präsident der International Society of Medical Hydrology and Climatology, beleuchtete die orthopädischen Indikationen im Zusammenhang mit der Soletherapie. Fakt ist, dass der Auftrieb des salzhältigen Wassers eine Bewegungstherapie unterstützen und somit zur Linderung von Beschwerden des gesamten Bewegungsapparates beitragen kann.

„Ziel des Solekongresses ist es, die positiven Effekte bekannt zu machen, aber nur wenn es seriös fundiert ist“, formulierte Prof. Falkenbach. Die Stadtgemeinde Bad Ischl - die initiativ für die Organisation des Kongresses verantwortlich zeichnete - kann sich auf jeden Fall dafür rühmen, dass dieses Ziel auch erreicht wurde.

Es referierten u.a.:

  • Univ.-Prof. Dr. med. Yuko Agishi, Research Institute of Health Resort Medicine, Tokyo
  • Univ.-Prof. DDr. med., Kurt Ammer, PhD, Hanuschkrankenhaus & Univ. of Glamorgan
  • Priv.-Doz. Dr. med André-Michael Beer, Abteilung für Naturheilkunde der Klinik Blankenstein und Ruhruniversität Bochum
  • Prim. Univ.-Prof. Dr. med. Albrecht Falkenbach, Sonderkrankenanstalt Rehab-Zentrum Bad Ischl-Lindau; Professor der Universität Frankfurt am Main
  • Univ.-Prof. Dr. med M. Zeki Karagülle, Istanbul Medical Faculty, Istanbul University, und Präsident der International Society of Balneology and Climatology
  • Dr. med. Otto Knüsel, Klinik für Rheumatologie und Rehabilitation des Bewegungsapparates in Valens, und Ordination in Maienfeld
  • Dr.-Ing. Sigrun Lang, Präsidentin des Europ. Heilbäderverbandes, Brüssel
  • Prof. Olaf Michel, Vrije Universiteit, Brüssel
  • Prof. Shaul Sukenik, University of Beer Sheva, Israel

Foto (Nachweis:Stadtgemeinde Bad Ischl) v.l.n.r.: Sukenik, Michel, Agishi, Lang, Knüsel, Falkenbach, Karagülle

Rückfragen:
Elisabeth Ebli
Kongress & TheaterHaus Bad Ischl
Kurhausstrasse 8
A-4820 Bad Ischl
T: +43 (6132) 23420 110
F: +43 (6132) 23420 150
eblikongress.badischlat
H: www.kongress.badischl.at

 

Oö. Umweltkongress: "Klimawende JETZT!"

Das Thema "Klimawende JETZT!" bewegte 270 Menschen zur Teilnahme am Oö. Umweltkongress

Auf Einladung der Oö. Akademie für Umwelt und Natur trafen sich von 27. bis 29. September rund 270 TeilnehmerInnen in Bad Ischl. Die Ergebnisse in aller Kürze: Ein Anstieg der globalen Temperatur ist nicht mehr zu verhindern. Diesen durchschnittlichen Anstieg auf unter 2 Grad Celsius zu halten erfordert die rasche Umsetzung einer Reihe von Maßnahmen. Vielversprechende Technologien sind bereits vorhanden und Oberösterreich ist auf einem guten Weg zur Klimawende.

DI Wolfgang Rescheneder bedankte sich für die gute Atmsophäre und das konstruktive Klima beim Kongress. "Mit dem Oö.  Umweltkongress wollen wir über neue Technologien, Konzepte und Programme informieren", fasste der Leiter der Oö. Akademie für Umwelt und Natur zusammen." Besonders wichtig sind die Inputs der Tagungsteilnehmerinnen und -teilnehmer als Anregungen für die Klimapolitik des Landes."

Die Vorträge der Referenten und Fotos vom Kongress stehen auf www.umweltakademie.at zum Download bereit.

 

18. Kongress der Österreichischen Gesellschaft für Sprachheilpädagogik

Von 14. bis 17.10.2009 fand im Kongress & TheaterHaus Bad Ischl der 18. Kongress der Österreichischen Gesellschaft für Sprachheilpädagogik statt. Matthias Kreuziger führte während des Kongresses das folgende Interview mit Dipl.Päd. Irene Bauer, Vorsitzende der ÖGS:

K: Sie sind seit 2001 Vorsitzende des ÖGS, einer sehr traditionsreichen Einrichtung zur Förderung der Sprachheilpädagogik. Welches sind die Ziele der ÖGS?
B: Die ÖSG ist der Dachverband der SprachheilpädagogInnen, dessen Aufgaben sich aus den drei Säulen 
- Vertretung aller sprachbehinderten Schüler
- Vertretung der Interessen aller SprachheilpädagogInnen
- Fortbildung der SprachheilpädagogInnen 
zusammensetzt.

K: Bis ca. 1950 waren die Ausbildungsinhalte der sprachheilkundlichen Fächer nicht definiert. Wie hat sich die Situation seit den Anfängen geändert?
B: Seit der Festschreibung des Begriffes "Logopädie" durch den Wiener Mediziner Emil Fröschels im Jahr 1924 hat sich das Fachgebiet stark gewandelt. Damals wurden achtstündige Kurse angeboten, die zur Arbeit mit sprachbehinderten Kindern qualifizierten. Nur Stottern war als Krankheitsbild anerkannt.
Man unterscheidet heute Logopädie, die eher klinisch orientiert ist und die Sprachheilpädagogik, die durch Lehrer mit gesonderter Ausbildung an Schulen stattfindet. Die Ausbildungsinhalte sind in zwischen definiert und festgeschrieben und europaweit standardisiert und werden an Universitäten unterrichtet. Die Zahl der behandelten Krankheitsbilder hat sich vervielfacht, wie unterscheiden heute eine Vielzahl verschiedener Sprachstörungen und Ursachen.

K: In der Sprachheilpädagogik spielen falsch erlernte Laute und Lautverschiebungen eine wichtige Rolle, gleichzeitig sind Lautverschiebungen eines der Hauptmerkmale von Dialektsprache. Existiert der bis in die 80er Jahre postulierte Zusammenhang zwischen Dialekt und Schriftsprach-Schwäche?
B: Nein. Es können keinerlei Unterschiede zur schriftsprachlichen Erziehung festgestellt werden. Und Schriftsprache im Wortsinn existiert eigentlich nicht, denn Schrift ist nie Lautgetreu. Es fehlen auch die prosodischen Merkmale (Tempo, Tonlage und Ausdruck), der situative Zusammenhang und der nonverbale Kontext, also alle Merkmale, die Lautsprache so Ausdrucksstark machen. Enthält man Kindern die Dialekterziehung vor, fehlen ihnen wichtige Sprach-Nuancen und Sprachfärbungen. Somit geht diesen Kindern sehr viel soziales Empfinden und ein Großteil der Ausdruckkraft verloren. Wichtig ist in der Erziehung die Unterrichtssprache. Denn in der Schule und eigentlich schon im Kindergarten sollte die Unterrichtssprache die gehobene Umgangssprache sein. Das wirkt für das Kind wie eine zweisprachige Erziehung und führt zu keinerlei Entwicklungverzögerungen oder Einschränkungen. JE stärker der Dialekt ausgeprägt ist, desto eher gleicht der Erwerb der Hochsprache einem Zweitspracherwerb. Wichtig ist jedoch die Feststellung, das Dialekt keine Sprachstörung darstellt.

K: Ein weiterer Untersuchungsgegenstand der Sprachheilkunde ist der Einfluss von Traumata.
B: Ja, auch wenn traumatisch bedingte Sprachstörungen nur einen verschwindend geringen Prozentsatz gemessen an der Gesamtheit aller Sprachstörungen ausmachen. Es gibt hier mehrere Grundursachen. Einserseits trifft man auf Sprachstörungen bei sehr kleinen Kindern, die durch Beziehungskrisen der Eltern ausgelöst werden können. Eine weitere Gruppe sind Sprachstörungen bei Menschen mit Migrationshintergrund. Wir stellen vor allem bei Frauen aus fremden Kulturkreisen ein verstärktes Auftreten von Störungen fest. Diese Gruppe ist trotz der allgemeinen Seltenheit der traumabedingten Sprachstörungen so groß, das sowohl am AKH Wien als auch an der Wiener Sprachschule eigene Betreuungsstellen in türkischer Muttersprache eingerichtet wurden. Ursache ist in den meisten Fällen der Kulturschock, der durch die völlige Umstellung der Lebensgewohnheiten eintritt.

K: Pepi Schicklgruber ist ein in der Öffentlichkeit bekannter Fall eines sprachgestörten Erwachsenen, bei dem aufgrund seiner Interviewchronik Therapie-Erfolge sichtbar und dokumentiert wurden. Ist die Therapie von Sprachstörungen im fortgeschrittenen Alter schwieriger?
B: Absolut. Nach vierzig Jahren ist es einfach schwieriger bestehende Sprachmuster zu durchbrechen, die Prognose wird mit zunehmendem Alter ungünstiger. Eine Ausnahme bildet hierbei das Stottern. Erwachsene gehen mit Sprachstörungen anders um als Kinder. Vielfach werden Sprachstörungen verdrängt, oft führen sie zu massiven Einschränkungen des Soziallebens, häufig ist auch der Schrifterwerb gestört, was wiederum im beruflichen Umfeld stark einschränkt. Menschen beziehen einen Großteil ihrer Gesamtmeinung aus der Sprache. Rhetorisch begabte Menschen werden höher eingeschätzt, als sprachlich weniger begabte oder gar sprachgestörte Menschen. Spastiker werden meist und völlig unzulässig als geistig beeinträchtigt angesehen. In einem fremden Sprachraum kann man selbst am besten erfahren, wie fehlende Sprache auch die Kognition beeinflusst.

K: Die Kongresse der ÖSG unterliegen einem interessanten Rhythmus: ein zweijähriger Wechsel zwischen Österreich und Deutschland, wobei die Veranstaltungsorte in Österreich immer zwischen Wien und Bundesländern alternieren. Wie sehen sie den Standort Bad Ischl im Vergleich zu Kongressorten wie Wien und München?
B: Bad Ischl ist ein idealer Kongressstandort. Einerseits überschaubar, dennoch mit hervorragender Infrastruktur ausgestattet, irrsinnig charmant und - in Hinblick auf unsere deutschen Kongressteilnehmer - viel leichter erreichbar als Wien. Bei Kongressen in großen Städten verläuft sich außerhalb der Vortragszeiten das Geschehen auch sehr stark, ein Umstand, der in Bad Ischl nicht eintritt. Dadurch, dass alle Hotels in Gehweite des Kongresshauses liegen, bleibt die Veranstaltung kompakt und die Konzentrationskurve ungebrochen. Auch das Rahmenprogramm mit der Besichtigung des Salzbergwerkes ist sehr gut bei den Teilnehmern angekommen. In Punkto Service und Freundlichkeit habe ich bis jetzt nichts Vergleichbares erlebt.

Vierter "Bad Ischler Dialog" im Kongress & TheaterHaus

Sozialpartnertreffen mit Regierungsspitze

"Wege aus der Krise" war der Titel der vierten Auflage des "Bad Ischler Dialogs", der auf Einladung der österreichischen Sozialpartner am 5. und 6. Oktober 2009 im Kongress & TheaterHaus stattfand.

Die Regierungsspitze mit Bundeskanzler Werner Faymann und Vizekanzler Josef Pröll kam dazu auf Einladung der Präsidenten der Wirtschaftskammer - Christoph Leitl, Arbeiterkammer - Herbert Tumpel, Landwirtschaftskammer - Gerhard Wlodkowski und ÖGB - Erich Foglar nach Bad Ischl angereist. Beide hielten Aufmerksamkeit erregende Referate vor den mehr als 300 TeilnehmerInnen.

"Bad Ischl konnte sich als Kongressstandort wieder über hohe mediale Aufmerksamkeit freuen und war einmal mehr perfekter Gastgeber für die hochkarätig besetzte Tagung", freut sich Bürgermeister Hannes Heide über den Erfolg des "Bad Ischler Dialogs".

Presseaussendung 1.3.2009 "Entwicklung 2008"

Klassischer Kongressort mit neuer Frische
Seit Kaisertagen begehrt und bekannt. Firmenevents im Schnee sind der neue Hit dieser Stadt im schönsten Teil des Salzkammerguts.

Bad Ischl ist Oberösterreichs touristische "Boomtown": Zuletzt gab es 18,5 % mehr Nächtigungen als im Jahr davor. Die mit der Landesausstellung 2008 verbundene Stadterneuerung, die Eröffnung des neuen Hotels Villa Seilern und der weit reichende Um- und Ausbau des EurothermenResorts Bad Ischl zeigten schon im ersten Jahr Wirkung. Endlich hat die Kaiserstadt ihr verstaubtes Image abgelegt, die "Metropole" des Salzkammergutes präsentiert sich modern und attraktiv und hat doch ihr nostalgisches Flair bewahrt.
Klassischer Tagungsort

Der Businessbereich hat zu diesem Rekordergebnis beigetragen, denn Bad Ischl ist mehr denn je der klassische Kongressort für Tagungen und Events bis ca. 500 Personen. „Eigentlich gibt es ja nur wenige Orte, die über eine so perfekte Infrastruktur verfügen“, zeigt sich Ischls Kongressmanagerin Elisabeth Ebli von den getätigten Investitionen begeistert: Das Kongress & TheaterHaus ist ein charmantes Veranstaltungszentrum im wunderschönen Kurpark, ausgestattet  mit grosser Bühne und aufwendiger Technik. In top ausgestatteten Hotels, von denen alle  in Fußnähe sind, stehen 550 Zimmer zur Verfügung. Attraktive Locations wie die renovierte „Trinkhalle“ runden das Angebot für Veranstaltungen ab und die atemberaubende Salzkammergut Landschaft für Outdoor- und Teambuilding Events liegt direkt vor der Tür.  

Kaiserliches Ambiente
Noch immer begegnet man in Bad Ischl auf Schritt und Tritt dem Kaiser, doch das Thema wird mit Augenzwinkern und Ironie abgehandelt. Wo sonst als in der Kaiservilla kann man bei einem exklusiven Dinner in den imperialen Hallen den Hauch der Weltgeschichte spüren und vom Urenkel des seligen Franz Joseph I persönlich durchs Haus geführt werden? In Bad Ischl ist das möglich. Highlight bei vielen Veranstaltungen ist der Auftritt des Kaiserdarstellers Franz Soukop (manchmal auch mit einer jungen Sisi an seiner Seite), der nicht nur internationale Gäste bezaubert und zum umschwärmten Fotomittelpunkt avanciert. 

Firmenevents im Schnee
Wenn Bad Ischl seinen Bekanntheitsgrad auch immer noch zum Teil aus den längst vergangenen kaiserlichen Sommerfrischen bezieht -  heute pulsiert das Tagungsbusiness das ganze Jahr über, und zwar ganz besonders im Herbst und Winter. Nebelfreiheit und die Nähe zu Oberösterreichs größtem Skigebiet, Dachstein-West, prädestinieren Bad Ischl als erste Wahl für Firmenevents im Schnee. „Meet & Ski“ heisst das all inclusive Angebot des Ischler Kongressbüros, das 2 Übernachtungen, die Tagungspauschale und ein umfangreiches Rahmenprogramm beinhaltet. Firmen aus Deutschland, Tschechien und Polen wurden mit diesem Paket bereits nach Bad Ischl gelockt. „Wir müssen unseren potentiellen Kunden noch besser vermitteln, dass man hochklassige Winterevents auch im Salzkammergut, und nicht nur in Salzburg oder Tirol organisieren kann“ meint Elisabeth Ebli. „Gerade Bad Ischl bietet tolle Bedingungen für Aktivitäten im Schnee -  der Hausberg Katrin liegt vor der Tür, das Fun-Park-Gelände auf der Postalm ist nur wenige Autominuten entfernt. Dazu die Therme, die berühmte Konditorei „Zauner“ mit ihrer großen Auswahl an Köstlichkeiten und das Flair einer Stadt, die zu Ende des 19. Jahrhunderts viele reiche Bürger anzog, was man an den vielen schönen Bauten ablesen kann. Da kommen sowohl die Sportler als auch Kultur- und Wellnessbegeisterte unter den Tagungsteilnehmern auf ihre Rechnung.

Presseaussendung 7.10.2008 "Bad Ischler Dialog"

Bad Ischler Dialog 2008
Sozialpartner tagen in Bad Ischl


Utl.: Traditionelles Treffen von Sozialpartnern und Experten am 8. und 9.10. im Kongress & TheaterHaus Bad Ischl - Motto: "Chancen in einem sozialen Europa nützen".

Die Spitzenrepräsentanten der österreichischen Sozialpartner - ÖGB Präsident Rudolf Hundstorfer, WKÖ Präsident Christoph Leitl, AK Präsident Herbert Tumpel und LKÖ Präsident Gerhard Wlodkowski - und insgesamt 200 hochkarätige Experten und Vertreter der österreichischen Sozialpartner-Organisationen stellen sich beim Bad Ischler Dialog 2008 den aktuellen Herausforderungen der Wirtschafts- und Gesellschaftspolitik. Kernthema der traditionellen Sozialpartner-Konferenz ist heuer "Ein soziales Europa". Die Sozialpartner präsentieren dabei in Bad Ischl ihre gemeinsamen Vorstellungen und Ideen zum europäischen Sozialmodell: Im Mittelpunkt steht eine offensive Wachstums-, Beschäftigungs- und Arbeitsmarktpolitik.

Beim Bad Ischler Dialog sollen Antworten gefunden werden auf brennende Fragen wie "Welches soziale Europa ist in der Lage, den Bürgern Identität zu vermitteln?" oder "Welcher Spielraum, welche Lösungsansätze bestehen bei der zukünftigen Ausgestaltung und Finanzierung des Sozialstaates?" Die zentrale Frage in Bad Ischl ist aber die Sicherung von Beschäftigung angesichts der aktuellen weltweiten Finanz- und Wirtschaftskrise. Hier muss auch Europa eine koordinierte Antwort geben, wie Jobs und Wirtschaftswachstum gesichert werden können - Motto: "Sozial ist, was Arbeit schafft."

Im Anschluss an das Treffen im Kongress & TheaterHaus werden die Ergebnisse des Bad Ischler Dialogs der EU-Kommission vorgestellt werden, um dem europäischen Diskussionsprozess neuen Schwung zu geben.

Was die Destination Bad Ischl für diese Tagung besonders interessant macht, ist die entspannte Überschaubarkeit. Alle wichtigen Einrichtungen sind nur einen Fussweg entfernt. Nah genug, um sich immer wieder zu treffen, und fern genug, um neuen Ideen Raum zu geben. Der Charme der Kaiserstadt Bad Ischl wird den hochkarätigen Gedankenaustausch fördern. Denn: Tradition und Moderne bilden hier eine effiziente Symbiose. Mehr als 5000 nationale und internationale Tagungsteilnehmer haben dies bei unterschiedlichen Kongressen in Bad Ischl bereits in diesem Jahr erleben können.

Mit der Eröffnung des architektonischen Meisterwerkes Hotel "Villa Seilern" und der Erweiterung der Bettenkapazität auf insgesamt 600 Zimmer, grossteils Vier-Sterne-Kategorie, hat sich die Kurstadt zur Top-Kongressdestination entwickelt. Für Tagungsteilnehmer, die das Besondere suchen und schätzen. Ein ehrgeiziges Ziel hat das Kongressbüro Bad Ischl klar im Auge. bis 2010 will sich die Stadt an der Traun an einem Spitzenplatz unter den Top 10-Tagungsorten Österreichs positionieren.

Bad Ischl - Die richtige Umgebung für große Ideen!

Presseaussendung 28.5.2008 "Zukunftskonferenz"

Die Zukunft beginnt in Bad Ischl

Das Kongress & TheaterHaus Bad Ischl ist von 30. Mai bis 1. Juni 2008 erstmals Gastgeber für die hochkarätig besetzte„win2 Zukunftskonferenz 2008“ des Uni Management Clubs Wien.

Referenten aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft, unter ihnen EU-Kommissarin Benita Ferrero-Waldner, Industriellen-Boss Veit Sorger und Wittgensteinpreisträger Hans-Jörg Schmiedmayer vom Atominstitut der TU Wien (Technische Universität ) werden in ihren Impuls-Referaten den Teilnehmerinnen und Teilnehmern Denkanstösse für ein „Europa von Morgen“ bzw. dem Wertewandel in der Gesellschaft geben. Mehr als 180 Studierende und junge Berufstätige aus dem gesamten deutschsprachigen Raum werden drei Tage lang die Kaiserstadt beleben und  unter dem Motto „morgen entscheiden wir“  über alle Grenzen hinweg diskutieren.

"Der hohe Bekanntheitsgrad Bad Ischls weit über die Landesgrenzen hinaus ist ein klarer Pluspunkt für Kongressorganisatoren, wenn es darum geht, hochkarätige Referenten zu akquirieren", erklärt Georg Gradwohl, Organisator der Zukunftskonferenz 2008, auf die Frage nach der Entscheidung für Bad Ischl als Kongressort. Auch die gute Lage mitten in Österreich und der innovative Spirit, der mit den großzügigen Investitionen nunmehr in Bad Ischl eingezogen sei und frischen Wind bringe, waren entscheidend für die Wahl. „Das Kongresshaus schafft  es auf eindrucksvolle Weise moderne Technik und zeitgemäße Ausstattung mit dem geschichtsträchtigen Flair der Kaiserstadt zu verbinden. Eine perfekte Kombination für eine Veranstaltung wie die win2 Zukunftskonferenz 2008“, zeigen sich die Organisatoren von der gewählten Location begeistert.

Mit der Gastgeberschaft für die "Zukunftskonferenz" beweist Bad Ischl abermals, dass es als Kongressdestination zukunftsweisend ist. Bis 2010 will sich Bad Ischl unter den Top-Ten Tagungsorten Österreichs positionieren.


Presseaussendung 10.5.2008 "Frischer Wind"

Frischer Wind für Kongressdestination
Bad Ischl holt auf und zeigt innovative Seite

Zur Landesausstellung 2008 hat sich Bad Ischl fein herausgeputzt und zeigt sich von der innovativen Seite. Mit der Eröffnung des Kongresshotels "Villa Seilern" und den erweiterten Hotelkapazitäten im "EurothermenResort Bad Ischl" ist die Kaiserstadt mit dem Kongress & TheaterHaus für modernes Kongressgeschehen bestens gerüstet. 600 Zimmer, großteils Vier-Sterne-Kategorie, stehen bereit. 2008 werden rund 20.000 Übernachtungen aus dem Kongress-Segment erwartet. Bis 2010 will sich Bad Ischl und den Top-Ten-Tagungsorten Österreichs positionieren.

Bad Ischl ist der klassische Kongressort für medizinische und wissenschaftliche Tagungen bis 500 Gäste. Zentraler Meetingpoint ist das Kongress & TheaterHaus. Hinter der imposanten Gründerzeitfassade bietet das moderne Veranstaltungszentrum den Rahmen für Veranstaltungen und Kongresse von 70 bis 1500 Gäste. 260 m2 Bühnenbereich und sechs variable Räumlichkeiten stehen zur Verfügung.

"Viele Kongressorte stehen vor dem Problem, dass sie zwar ein schönes Veranstaltungszentrum haben, aber nicht ausreichend Hotelkapazität", sagt Ischls Kongressdirektorin Elisabeth Ebli. "Mit der revitalisierten Gründerzeitvilla 'Villa Seilern' und der Erweiterung der ehemaligen 'Kaiser Therme' stehen ab sofort mehr als 600 Zimmer in Gehdistanz zum Kongresshaus zur Verfügung. Damit steht in Oberösterreich Bad Ischl als Tagungsdestination auf gleicher Höhe wie LInz oder St. Wolfgang", so Ebli weiter.

Was die Destination Bad Ischl besonders interessant macht, ist die entspannte Überschaubarkeit in einem liebenswerten Umfeld, wo alle wichtigen Einrichtungen immer nur einen Fußweg entfernt sind und persönlicher Service keine Floskel sondern gelebte Selbstverständlichkeit ist.

In unmittelbarer Nähe zum Kongress & TheaterHaus bietet seit kurzem das Hotel "Villa Seilern" mit 114 behaglichen Zimmern und 800 m2 Wellnessbereich beste Voraussetzung für einen entspannten Aufenthalt mit historischem Erlebniswert. "Die historische Substanz der Villa Seilern ist erhalten geblieben und mit moderner Technik dem Zeitgeist angepasst worten" erklärt Hoteldirektorin Michaela Dolzer. Die elegante, lichtdurchflutete Orangerie verbindet die Gründerzeitvilla mit dem modernen Anbau und schlägt mit einem Investitionsvolumen von 21 Mio. Euro eine Brücke von der Tradition zur Moderne.

Gründlich erneuert und zu einem topmodernen Wellness- und Gesundheitsbetrieb umgebaut wurde auch die alte Kaiser Therme, die ab Mitte Mai mit neuem Namen unter "EurothermenResort Bad Ischl" auftritt. Wasserattraktionen, Ruheflächen, Massageräume und Beautysauna wurden ergänzt. Zum  Hotel Royal wurde ein Verbindungsgang gebaut, seine Kapazität um 30 exklusive Zimmer auf insgesamt 142 erweitert und die Fassade erstrahlt in neuem Glanz.

Alles aus einer Hand
Bequem für Kongressplaner: über das Kongressbüro kann man einfach und verlässlich alle "Points of Interest" der Kaiserstadt für Rahmenprogramme buchen. Empfänge oder elegante Dinner in der mondänen Kaiservilla, Galas bi 400 Personen in der renovierten Trinkhalle, historische Bankette im intimen Lehártheater oder nostalgische Abendessen in der legendären Konditorei Zauner. Allesamt kultige Institutionen, die ihren ganz speziellen Reiz haben. Auch Hotelreservierungen werden abgewickelt.

Bad Ischl - Die richtige Umgebung für grosse Ideen.

 

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