18. Kongress der Österreichischen Gesellschaft für Sprachheilpädagogik

Von 14. bis 17.10.2009 fand im Kongress & TheaterHaus Bad Ischl der 18. Kongress der Österreichischen Gesellschaft für Sprachheilpädagogik statt. Matthias Kreuziger führte während des Kongresses das folgende Interview mit Dipl.Päd. Irene Bauer, Vorsitzende der ÖGS:

K: Sie sind seit 2001 Vorsitzende des ÖGS, einer sehr traditionsreichen Einrichtung zur Förderung der Sprachheilpädagogik. Welches sind die Ziele der ÖGS?
B: Die ÖSG ist der Dachverband der SprachheilpädagogInnen, dessen Aufgaben sich aus den drei Säulen 
- Vertretung aller sprachbehinderten Schüler
- Vertretung der Interessen aller SprachheilpädagogInnen
- Fortbildung der SprachheilpädagogInnen 
zusammensetzt.

K: Bis ca. 1950 waren die Ausbildungsinhalte der sprachheilkundlichen Fächer nicht definiert. Wie hat sich die Situation seit den Anfängen geändert?
B: Seit der Festschreibung des Begriffes "Logopädie" durch den Wiener Mediziner Emil Fröschels im Jahr 1924 hat sich das Fachgebiet stark gewandelt. Damals wurden achtstündige Kurse angeboten, die zur Arbeit mit sprachbehinderten Kindern qualifizierten. Nur Stottern war als Krankheitsbild anerkannt.
Man unterscheidet heute Logopädie, die eher klinisch orientiert ist und die Sprachheilpädagogik, die durch Lehrer mit gesonderter Ausbildung an Schulen stattfindet. Die Ausbildungsinhalte sind in zwischen definiert und festgeschrieben und europaweit standardisiert und werden an Universitäten unterrichtet. Die Zahl der behandelten Krankheitsbilder hat sich vervielfacht, wie unterscheiden heute eine Vielzahl verschiedener Sprachstörungen und Ursachen.

K: In der Sprachheilpädagogik spielen falsch erlernte Laute und Lautverschiebungen eine wichtige Rolle, gleichzeitig sind Lautverschiebungen eines der Hauptmerkmale von Dialektsprache. Existiert der bis in die 80er Jahre postulierte Zusammenhang zwischen Dialekt und Schriftsprach-Schwäche?
B: Nein. Es können keinerlei Unterschiede zur schriftsprachlichen Erziehung festgestellt werden. Und Schriftsprache im Wortsinn existiert eigentlich nicht, denn Schrift ist nie Lautgetreu. Es fehlen auch die prosodischen Merkmale (Tempo, Tonlage und Ausdruck), der situative Zusammenhang und der nonverbale Kontext, also alle Merkmale, die Lautsprache so Ausdrucksstark machen. Enthält man Kindern die Dialekterziehung vor, fehlen ihnen wichtige Sprach-Nuancen und Sprachfärbungen. Somit geht diesen Kindern sehr viel soziales Empfinden und ein Großteil der Ausdruckkraft verloren. Wichtig ist in der Erziehung die Unterrichtssprache. Denn in der Schule und eigentlich schon im Kindergarten sollte die Unterrichtssprache die gehobene Umgangssprache sein. Das wirkt für das Kind wie eine zweisprachige Erziehung und führt zu keinerlei Entwicklungverzögerungen oder Einschränkungen. JE stärker der Dialekt ausgeprägt ist, desto eher gleicht der Erwerb der Hochsprache einem Zweitspracherwerb. Wichtig ist jedoch die Feststellung, das Dialekt keine Sprachstörung darstellt.

K: Ein weiterer Untersuchungsgegenstand der Sprachheilkunde ist der Einfluss von Traumata.
B: Ja, auch wenn traumatisch bedingte Sprachstörungen nur einen verschwindend geringen Prozentsatz gemessen an der Gesamtheit aller Sprachstörungen ausmachen. Es gibt hier mehrere Grundursachen. Einserseits trifft man auf Sprachstörungen bei sehr kleinen Kindern, die durch Beziehungskrisen der Eltern ausgelöst werden können. Eine weitere Gruppe sind Sprachstörungen bei Menschen mit Migrationshintergrund. Wir stellen vor allem bei Frauen aus fremden Kulturkreisen ein verstärktes Auftreten von Störungen fest. Diese Gruppe ist trotz der allgemeinen Seltenheit der traumabedingten Sprachstörungen so groß, das sowohl am AKH Wien als auch an der Wiener Sprachschule eigene Betreuungsstellen in türkischer Muttersprache eingerichtet wurden. Ursache ist in den meisten Fällen der Kulturschock, der durch die völlige Umstellung der Lebensgewohnheiten eintritt.

K: Pepi Schicklgruber ist ein in der Öffentlichkeit bekannter Fall eines sprachgestörten Erwachsenen, bei dem aufgrund seiner Interviewchronik Therapie-Erfolge sichtbar und dokumentiert wurden. Ist die Therapie von Sprachstörungen im fortgeschrittenen Alter schwieriger?
B: Absolut. Nach vierzig Jahren ist es einfach schwieriger bestehende Sprachmuster zu durchbrechen, die Prognose wird mit zunehmendem Alter ungünstiger. Eine Ausnahme bildet hierbei das Stottern. Erwachsene gehen mit Sprachstörungen anders um als Kinder. Vielfach werden Sprachstörungen verdrängt, oft führen sie zu massiven Einschränkungen des Soziallebens, häufig ist auch der Schrifterwerb gestört, was wiederum im beruflichen Umfeld stark einschränkt. Menschen beziehen einen Großteil ihrer Gesamtmeinung aus der Sprache. Rhetorisch begabte Menschen werden höher eingeschätzt, als sprachlich weniger begabte oder gar sprachgestörte Menschen. Spastiker werden meist und völlig unzulässig als geistig beeinträchtigt angesehen. In einem fremden Sprachraum kann man selbst am besten erfahren, wie fehlende Sprache auch die Kognition beeinflusst.

K: Die Kongresse der ÖSG unterliegen einem interessanten Rhythmus: ein zweijähriger Wechsel zwischen Österreich und Deutschland, wobei die Veranstaltungsorte in Österreich immer zwischen Wien und Bundesländern alternieren. Wie sehen sie den Standort Bad Ischl im Vergleich zu Kongressorten wie Wien und München?
B: Bad Ischl ist ein idealer Kongressstandort. Einerseits überschaubar, dennoch mit hervorragender Infrastruktur ausgestattet, irrsinnig charmant und - in Hinblick auf unsere deutschen Kongressteilnehmer - viel leichter erreichbar als Wien. Bei Kongressen in großen Städten verläuft sich außerhalb der Vortragszeiten das Geschehen auch sehr stark, ein Umstand, der in Bad Ischl nicht eintritt. Dadurch, dass alle Hotels in Gehweite des Kongresshauses liegen, bleibt die Veranstaltung kompakt und die Konzentrationskurve ungebrochen. Auch das Rahmenprogramm mit der Besichtigung des Salzbergwerkes ist sehr gut bei den Teilnehmern angekommen. In Punkto Service und Freundlichkeit habe ich bis jetzt nichts Vergleichbares erlebt.

Vierter "Bad Ischler Dialog" im Kongress & TheaterHaus

Sozialpartnertreffen mit Regierungsspitze

"Wege aus der Krise" war der Titel der vierten Auflage des "Bad Ischler Dialogs", der auf Einladung der österreichischen Sozialpartner am 5. und 6. Oktober 2009 im Kongress & TheaterHaus stattfand.

Die Regierungsspitze mit Bundeskanzler Werner Faymann und Vizekanzler Josef Pröll kam dazu auf Einladung der Präsidenten der Wirtschaftskammer - Christoph Leitl, Arbeiterkammer - Herbert Tumpel, Landwirtschaftskammer - Gerhard Wlodkowski und ÖGB - Erich Foglar nach Bad Ischl angereist. Beide hielten Aufmerksamkeit erregende Referate vor den mehr als 300 TeilnehmerInnen.

"Bad Ischl konnte sich als Kongressstandort wieder über hohe mediale Aufmerksamkeit freuen und war einmal mehr perfekter Gastgeber für die hochkarätig besetzte Tagung", freut sich Bürgermeister Hannes Heide über den Erfolg des "Bad Ischler Dialogs".

Presseaussendung 1.3.2009 "Entwicklung 2008"

Klassischer Kongressort mit neuer Frische
Seit Kaisertagen begehrt und bekannt. Firmenevents im Schnee sind der neue Hit dieser Stadt im schönsten Teil des Salzkammerguts.

Bad Ischl ist Oberösterreichs touristische "Boomtown": Zuletzt gab es 18,5 % mehr Nächtigungen als im Jahr davor. Die mit der Landesausstellung 2008 verbundene Stadterneuerung, die Eröffnung des neuen Hotels Villa Seilern und der weit reichende Um- und Ausbau des EurothermenResorts Bad Ischl zeigten schon im ersten Jahr Wirkung. Endlich hat die Kaiserstadt ihr verstaubtes Image abgelegt, die "Metropole" des Salzkammergutes präsentiert sich modern und attraktiv und hat doch ihr nostalgisches Flair bewahrt.
Klassischer Tagungsort

Der Businessbereich hat zu diesem Rekordergebnis beigetragen, denn Bad Ischl ist mehr denn je der klassische Kongressort für Tagungen und Events bis ca. 500 Personen. „Eigentlich gibt es ja nur wenige Orte, die über eine so perfekte Infrastruktur verfügen“, zeigt sich Ischls Kongressmanagerin Elisabeth Ebli von den getätigten Investitionen begeistert: Das Kongress & TheaterHaus ist ein charmantes Veranstaltungszentrum im wunderschönen Kurpark, ausgestattet  mit grosser Bühne und aufwendiger Technik. In top ausgestatteten Hotels, von denen alle  in Fußnähe sind, stehen 550 Zimmer zur Verfügung. Attraktive Locations wie die renovierte „Trinkhalle“ runden das Angebot für Veranstaltungen ab und die atemberaubende Salzkammergut Landschaft für Outdoor- und Teambuilding Events liegt direkt vor der Tür.  

Kaiserliches Ambiente
Noch immer begegnet man in Bad Ischl auf Schritt und Tritt dem Kaiser, doch das Thema wird mit Augenzwinkern und Ironie abgehandelt. Wo sonst als in der Kaiservilla kann man bei einem exklusiven Dinner in den imperialen Hallen den Hauch der Weltgeschichte spüren und vom Urenkel des seligen Franz Joseph I persönlich durchs Haus geführt werden? In Bad Ischl ist das möglich. Highlight bei vielen Veranstaltungen ist der Auftritt des Kaiserdarstellers Franz Soukop (manchmal auch mit einer jungen Sisi an seiner Seite), der nicht nur internationale Gäste bezaubert und zum umschwärmten Fotomittelpunkt avanciert. 

Firmenevents im Schnee
Wenn Bad Ischl seinen Bekanntheitsgrad auch immer noch zum Teil aus den längst vergangenen kaiserlichen Sommerfrischen bezieht -  heute pulsiert das Tagungsbusiness das ganze Jahr über, und zwar ganz besonders im Herbst und Winter. Nebelfreiheit und die Nähe zu Oberösterreichs größtem Skigebiet, Dachstein-West, prädestinieren Bad Ischl als erste Wahl für Firmenevents im Schnee. „Meet & Ski“ heisst das all inclusive Angebot des Ischler Kongressbüros, das 2 Übernachtungen, die Tagungspauschale und ein umfangreiches Rahmenprogramm beinhaltet. Firmen aus Deutschland, Tschechien und Polen wurden mit diesem Paket bereits nach Bad Ischl gelockt. „Wir müssen unseren potentiellen Kunden noch besser vermitteln, dass man hochklassige Winterevents auch im Salzkammergut, und nicht nur in Salzburg oder Tirol organisieren kann“ meint Elisabeth Ebli. „Gerade Bad Ischl bietet tolle Bedingungen für Aktivitäten im Schnee -  der Hausberg Katrin liegt vor der Tür, das Fun-Park-Gelände auf der Postalm ist nur wenige Autominuten entfernt. Dazu die Therme, die berühmte Konditorei „Zauner“ mit ihrer großen Auswahl an Köstlichkeiten und das Flair einer Stadt, die zu Ende des 19. Jahrhunderts viele reiche Bürger anzog, was man an den vielen schönen Bauten ablesen kann. Da kommen sowohl die Sportler als auch Kultur- und Wellnessbegeisterte unter den Tagungsteilnehmern auf ihre Rechnung.

Presseaussendung 7.10.2008 "Bad Ischler Dialog"

Bad Ischler Dialog 2008
Sozialpartner tagen in Bad Ischl


Utl.: Traditionelles Treffen von Sozialpartnern und Experten am 8. und 9.10. im Kongress & TheaterHaus Bad Ischl - Motto: "Chancen in einem sozialen Europa nützen".

Die Spitzenrepräsentanten der österreichischen Sozialpartner - ÖGB Präsident Rudolf Hundstorfer, WKÖ Präsident Christoph Leitl, AK Präsident Herbert Tumpel und LKÖ Präsident Gerhard Wlodkowski - und insgesamt 200 hochkarätige Experten und Vertreter der österreichischen Sozialpartner-Organisationen stellen sich beim Bad Ischler Dialog 2008 den aktuellen Herausforderungen der Wirtschafts- und Gesellschaftspolitik. Kernthema der traditionellen Sozialpartner-Konferenz ist heuer "Ein soziales Europa". Die Sozialpartner präsentieren dabei in Bad Ischl ihre gemeinsamen Vorstellungen und Ideen zum europäischen Sozialmodell: Im Mittelpunkt steht eine offensive Wachstums-, Beschäftigungs- und Arbeitsmarktpolitik.

Beim Bad Ischler Dialog sollen Antworten gefunden werden auf brennende Fragen wie "Welches soziale Europa ist in der Lage, den Bürgern Identität zu vermitteln?" oder "Welcher Spielraum, welche Lösungsansätze bestehen bei der zukünftigen Ausgestaltung und Finanzierung des Sozialstaates?" Die zentrale Frage in Bad Ischl ist aber die Sicherung von Beschäftigung angesichts der aktuellen weltweiten Finanz- und Wirtschaftskrise. Hier muss auch Europa eine koordinierte Antwort geben, wie Jobs und Wirtschaftswachstum gesichert werden können - Motto: "Sozial ist, was Arbeit schafft."

Im Anschluss an das Treffen im Kongress & TheaterHaus werden die Ergebnisse des Bad Ischler Dialogs der EU-Kommission vorgestellt werden, um dem europäischen Diskussionsprozess neuen Schwung zu geben.

Was die Destination Bad Ischl für diese Tagung besonders interessant macht, ist die entspannte Überschaubarkeit. Alle wichtigen Einrichtungen sind nur einen Fussweg entfernt. Nah genug, um sich immer wieder zu treffen, und fern genug, um neuen Ideen Raum zu geben. Der Charme der Kaiserstadt Bad Ischl wird den hochkarätigen Gedankenaustausch fördern. Denn: Tradition und Moderne bilden hier eine effiziente Symbiose. Mehr als 5000 nationale und internationale Tagungsteilnehmer haben dies bei unterschiedlichen Kongressen in Bad Ischl bereits in diesem Jahr erleben können.

Mit der Eröffnung des architektonischen Meisterwerkes Hotel "Villa Seilern" und der Erweiterung der Bettenkapazität auf insgesamt 600 Zimmer, grossteils Vier-Sterne-Kategorie, hat sich die Kurstadt zur Top-Kongressdestination entwickelt. Für Tagungsteilnehmer, die das Besondere suchen und schätzen. Ein ehrgeiziges Ziel hat das Kongressbüro Bad Ischl klar im Auge. bis 2010 will sich die Stadt an der Traun an einem Spitzenplatz unter den Top 10-Tagungsorten Österreichs positionieren.

Bad Ischl - Die richtige Umgebung für große Ideen!

Presseaussendung 28.5.2008 "Zukunftskonferenz"

Die Zukunft beginnt in Bad Ischl

Das Kongress & TheaterHaus Bad Ischl ist von 30. Mai bis 1. Juni 2008 erstmals Gastgeber für die hochkarätig besetzte„win2 Zukunftskonferenz 2008“ des Uni Management Clubs Wien.

Referenten aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft, unter ihnen EU-Kommissarin Benita Ferrero-Waldner, Industriellen-Boss Veit Sorger und Wittgensteinpreisträger Hans-Jörg Schmiedmayer vom Atominstitut der TU Wien (Technische Universität ) werden in ihren Impuls-Referaten den Teilnehmerinnen und Teilnehmern Denkanstösse für ein „Europa von Morgen“ bzw. dem Wertewandel in der Gesellschaft geben. Mehr als 180 Studierende und junge Berufstätige aus dem gesamten deutschsprachigen Raum werden drei Tage lang die Kaiserstadt beleben und  unter dem Motto „morgen entscheiden wir“  über alle Grenzen hinweg diskutieren.

"Der hohe Bekanntheitsgrad Bad Ischls weit über die Landesgrenzen hinaus ist ein klarer Pluspunkt für Kongressorganisatoren, wenn es darum geht, hochkarätige Referenten zu akquirieren", erklärt Georg Gradwohl, Organisator der Zukunftskonferenz 2008, auf die Frage nach der Entscheidung für Bad Ischl als Kongressort. Auch die gute Lage mitten in Österreich und der innovative Spirit, der mit den großzügigen Investitionen nunmehr in Bad Ischl eingezogen sei und frischen Wind bringe, waren entscheidend für die Wahl. „Das Kongresshaus schafft  es auf eindrucksvolle Weise moderne Technik und zeitgemäße Ausstattung mit dem geschichtsträchtigen Flair der Kaiserstadt zu verbinden. Eine perfekte Kombination für eine Veranstaltung wie die win2 Zukunftskonferenz 2008“, zeigen sich die Organisatoren von der gewählten Location begeistert.

Mit der Gastgeberschaft für die "Zukunftskonferenz" beweist Bad Ischl abermals, dass es als Kongressdestination zukunftsweisend ist. Bis 2010 will sich Bad Ischl unter den Top-Ten Tagungsorten Österreichs positionieren.


Presseaussendung 10.5.2008 "Frischer Wind"

Frischer Wind für Kongressdestination
Bad Ischl holt auf und zeigt innovative Seite

Zur Landesausstellung 2008 hat sich Bad Ischl fein herausgeputzt und zeigt sich von der innovativen Seite. Mit der Eröffnung des Kongresshotels "Villa Seilern" und den erweiterten Hotelkapazitäten im "EurothermenResort Bad Ischl" ist die Kaiserstadt mit dem Kongress & TheaterHaus für modernes Kongressgeschehen bestens gerüstet. 600 Zimmer, großteils Vier-Sterne-Kategorie, stehen bereit. 2008 werden rund 20.000 Übernachtungen aus dem Kongress-Segment erwartet. Bis 2010 will sich Bad Ischl und den Top-Ten-Tagungsorten Österreichs positionieren.

Bad Ischl ist der klassische Kongressort für medizinische und wissenschaftliche Tagungen bis 500 Gäste. Zentraler Meetingpoint ist das Kongress & TheaterHaus. Hinter der imposanten Gründerzeitfassade bietet das moderne Veranstaltungszentrum den Rahmen für Veranstaltungen und Kongresse von 70 bis 1500 Gäste. 260 m2 Bühnenbereich und sechs variable Räumlichkeiten stehen zur Verfügung.

"Viele Kongressorte stehen vor dem Problem, dass sie zwar ein schönes Veranstaltungszentrum haben, aber nicht ausreichend Hotelkapazität", sagt Ischls Kongressdirektorin Elisabeth Ebli. "Mit der revitalisierten Gründerzeitvilla 'Villa Seilern' und der Erweiterung der ehemaligen 'Kaiser Therme' stehen ab sofort mehr als 600 Zimmer in Gehdistanz zum Kongresshaus zur Verfügung. Damit steht in Oberösterreich Bad Ischl als Tagungsdestination auf gleicher Höhe wie LInz oder St. Wolfgang", so Ebli weiter.

Was die Destination Bad Ischl besonders interessant macht, ist die entspannte Überschaubarkeit in einem liebenswerten Umfeld, wo alle wichtigen Einrichtungen immer nur einen Fußweg entfernt sind und persönlicher Service keine Floskel sondern gelebte Selbstverständlichkeit ist.

In unmittelbarer Nähe zum Kongress & TheaterHaus bietet seit kurzem das Hotel "Villa Seilern" mit 114 behaglichen Zimmern und 800 m2 Wellnessbereich beste Voraussetzung für einen entspannten Aufenthalt mit historischem Erlebniswert. "Die historische Substanz der Villa Seilern ist erhalten geblieben und mit moderner Technik dem Zeitgeist angepasst worten" erklärt Hoteldirektorin Michaela Dolzer. Die elegante, lichtdurchflutete Orangerie verbindet die Gründerzeitvilla mit dem modernen Anbau und schlägt mit einem Investitionsvolumen von 21 Mio. Euro eine Brücke von der Tradition zur Moderne.

Gründlich erneuert und zu einem topmodernen Wellness- und Gesundheitsbetrieb umgebaut wurde auch die alte Kaiser Therme, die ab Mitte Mai mit neuem Namen unter "EurothermenResort Bad Ischl" auftritt. Wasserattraktionen, Ruheflächen, Massageräume und Beautysauna wurden ergänzt. Zum  Hotel Royal wurde ein Verbindungsgang gebaut, seine Kapazität um 30 exklusive Zimmer auf insgesamt 142 erweitert und die Fassade erstrahlt in neuem Glanz.

Alles aus einer Hand
Bequem für Kongressplaner: über das Kongressbüro kann man einfach und verlässlich alle "Points of Interest" der Kaiserstadt für Rahmenprogramme buchen. Empfänge oder elegante Dinner in der mondänen Kaiservilla, Galas bi 400 Personen in der renovierten Trinkhalle, historische Bankette im intimen Lehártheater oder nostalgische Abendessen in der legendären Konditorei Zauner. Allesamt kultige Institutionen, die ihren ganz speziellen Reiz haben. Auch Hotelreservierungen werden abgewickelt.

Bad Ischl - Die richtige Umgebung für grosse Ideen.

 

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